Fritz und Anneke Lauffenburger erhalten den Lebens.Werk-Preis 2019

 

Im Kreise ihrer Ehrengäste, den Studierenden und Mitarbeitenden der AWM gGmbH in Korntal nahm das Ehepaar Lauffenburger die Auszeichnung im Juni 2019 entgegen. Der mit 500 Euro dotierte Lebens.Werk-Preis der AWM wurde zum dritten Mal vergeben.

 

In seiner Begrüssung machte Rektor Traugott Hopp deutlich: «Wir verleihen diesen Preis, weil wir als ‹Nachfolgegeneration› wahrnehmen: Wir sind nicht die ersten, mit uns hat Weltmission weder begonnen, noch den Höhepunkt erreicht. Sondern vor uns hat eine Generation gewirkt, die noch unter ganz anderen Umständen ihre Hingabe, Leidenschaft, Liebe ausgelebt hat. Ihr habt Wege geebnet, Modelle geschaffen, Menschen zum ersten Mal mit der Liebe Gottes erreicht. Ihr habt geopfert, gelitten und viel für die Sache Gottes gewonnen. Der Lebens.Werk-Preis der AWM zeichnet jedes Jahr stellvertretend Menschen aus, die vorbildlich gewirkt haben.»

 

Fritz und Anneke Lauffenburger haben ihr Leben der indigenen Bevölkerung Brasiliens gewidmet. Bei ihren zahlreichen Flügen zu den Dörfern des Amazonas wurden sie immer wieder von den Indigenen gefragt, wie man denn die Bibel verstehen und leben kann. Anhand einer üblichen indianischen Hängematte entwarfen sie daher ein dogmatisches Gerüst in Form einer Geschichte, durch die jeder Indigene die Systematik der Bibel verstehen kann, wie sie für seinen Kontext bedeutsam ist. Beim Verknoten der Hängematte können sie die Geschichte erzählen und mehr von Gott verstehen. Mehr finden Sie unter: www.pokali.ch.

 

Wie der Titel des Preises «Lebens.Werk» schon verrät, erhalten die Preisträger die Auszeichnung nicht für eine einzelne, herausragende Leistung. Ihr Leben und Wirken wird als Gesamtes ausgezeichnet. Der Lebens.Werk-Preis will Menschen würdigen, die ihr Leben in interkulturellen Kontexten eingebracht habe, und wesentliche Beiträge geleistet haben in der Bildungs- und Entwicklungszusammenarbeit, im Gemeindeaufbau, in der Wertschätzung und Unterstützung von Minderheiten.